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    Die leistungsstarke PS4 Neo greift fürs Optik-Update auf verschiedenste Techniken zurück: Neben einer knackscharfen, höheren Auflösung dank 4K-Support soll das sogenannte High Dynamic Range – kurz HDR – Ihren Games, Filmen und TV-Serien schönere, kontrastreichere Bilder verschaffen. Das Tolle: Nicht nur neu erschienene Spiele für die PS4 Pro beherrschen dann HDR – auch ältere PS4-Games auf den beiden Vorgänger-Konsolen PS4 und PS4 Slim profitieren vom Feature. Möglich wird das nach einem System-Update der Konsole sowie einem Patch des jeweiligen Spieletitels.

    Wie aus einem Game Impress Watch-Interview mit Sonys Masayasu Ito hervorgeht, besteht jedoch die Möglichkeit kostenpflichtiger HDR-Patches. Laut Ito liegt es allein bei den Drittherstellern, ob sie für das Update Geld verlangen oder nicht. Das macht durchaus Sinn – schließlich kostet das freiwillige Nachrüsten ihrer Games auch die Entwickler etwas.


    PS4 Pro: Konsole soll Spieler vom Wechsel zum PC abhalten
    Mit der PS4 Pro erscheint zum ersten Mal in der Geschichte der Videospielkonsolen eine aufgebohrte Version einer bereits bestehenden Daddelkiste anstelle einer gänzlich neuen Hardware-Generation. Das scheint auf den ersten Blick schwer nachvollziehbar, Sony verfolgt mit seiner neuen Königsklasse allerdings ein ganz bestimmtes Ziel. Wie PlayStation-Präsident Andrew House im Gespräch mit einem Onlinemagazin erklärte, gibt es statistisch gesehen zur Mitte eines Konsolen-Zyklus einen Abwanderungstrend.

    Zahlreiche Spieler wechseln demnach zum PC, wenn Konsolen in die Jahre kommen und die Leistung beginnt, hinter dem aktuellen Stand der Technik her zu hinken. Diesen Nutzereinbruch möchte Sony mit der PS4 Pro unterbinden und hofft, eben jene Spieler mit den technischen Vorzügen der neuen Konsole überzeugen zu können, die sich sonst dem Heimcomputer zuwenden. Laut House wolle man die Spieler im PlayStation-Ökosystem halten, indem man ihnen die bestmögliche Leistung in Kombination mit grafisch anspruchsvollen Spielen bietet.


    PS4 Pro: Neue Konsole enthüllt
    Nichts mit Neo! Sony stellt seine neue Konsole im Rahmen des PlayStation Meetings vor. Ihr Name: PS4 Pro. Mit stärkerer Hardware, 4K-Auflösung und HDR-Bildern möchte der Platzhirsch den Thron am Konsolenmarkt auch weiter für sich behaupten. Das soll auch dank des großen zeitlichen Vorsprungs zur Konkurrenz klappen: Während die Xbox Scorpio noch Zukunftsmusik aus dem Jahre 2017 ist, hat Sony den PS4-Pro-Release für den 10. November angekündigt. Der PS4-Pro-Preis liegt bei 399 Euro.


    PS4 Pro: Abwärtskompatibel
    Auch wenn sich Sony mit harten Fakten zur Hardware der PS4 Pro zurückgehalten hat – es gibt gute Neuigkeiten: Die PS4 Pro ist komplett abwärtskompatibel zur PS4 und PS4 Slim, verfügt jedoch über einen schnelleren Speicher, einen flinkeren Prozessor und über einen im Vergleich zur Standard-Konsole mit 4,2 Teraflops mehr als doppelt so schnellen Grafikchip. Diese Geschwindigkeit benötigt die PS4 Pro, um Spiele in 4K-Auflösung auf entsprechenden Fernsehern darzustellen. Das sind umgerechnet über acht Millionen Pixel pro Bild, von denen typischerweise 30 bis 60 pro Sekunde dargestellt werden. Die PlayStation 4 schafft gerade einmal HD-Auflösung, also gut zwei Millionen Bildpunkte. Trotzdem: Wie viel stärker und schneller die „Upgrade“-Konsole im Detail ist, bleibt unklar. Zumindest die Speicherkapazität ist fix: Die PS4 Pro erscheint standardmäßig mit integrierter 1-Terabyte-Festplatte.


    PS4 Pro: Spiele mit hoher Auflösung
    Die größte Innovation der neuen Sony-Hardware ist ihre 4K-Fähigkeit. Die PS4 Pro kann Spiele in einer Auflösung von 3840x2160 Bildpunkten darstellen. Zum Vergleich: Aktuell sind 1920x1080 üblich. Während der Präsentation zeigte Sony einige Titel, die von der erhöhten Auflösung profitieren, beispielsweise das neue „Spiderman“-Spiel der „Ratchet & Clank“-Entwickler von Insomniac Games oder Ubisofts „For Honor“. Auch bereits erschienene Spiele wie „Uncharted 4“ oder „Deus Ex – Mankind Divided“ sollen per 4K-Update durch die neue Hardware gewinnen.
    Zweiter großer Punkt der Pro-Agenda: HDR (High Dynamic Range). Durch diese Technik können Spiele auf eine weitreichendere Farbpalette zurückgreifen und damit stärkere Kontraste erzielen, die einem realistischerem Bild nahekommen. Zur Veranschaulichung dienen Szenen des im Sommer angekündigten „Days Gone“ und des bereits Ende 2014 erschienene „Infamous – First Light“. Beide Titel zeigen in kurzen Demos beeindruckende Lichtstimmungen und starke, dynamische Wechsel der Beleuchtung.


    Bleibt die PS4 auf der Strecke?
    Sony weiß um die Aufmerksamkeit der Fans. Doch die Verantwortlichen versichern: Wer die „alte“ PS4 besitzt, bleibt auch zukünftig nicht auf der Strecke. Alle Spiele sollen auf beiden Systemen laufen und profitieren lediglich in Performance und Grafik von der PS4 Pro. Wie Andrew House, Geschäftsführer von Sony Interactive Entertainment, bekanntgibt, sind auch die Vorgängermodelle der PS4 mit einem zukünftigen Update zu HDR-Bildern fähig.
    Auf die Frage, ob die reguläre PlayStation 4 künftig auf dem Absteilgleis rangiert, während die großen Titel auf der PS4 Pro stattfinden, schütteln die Entwickler auf der Sony-Show den Kopf. Graham Aldridge, Lead Graphics Programmer bei SCI Bend: „Unsere erste Priorität sind die PS4-Besitzer.” Jason Connell, Associate Creative Director bei Sucker Punch stimmt ihm zu: „Wir wollen keine zwei Entwicklungsteams, die zwei unterschiedliche Spiele entwickeln. Stattdessen möchten wir Neuerungen wie HDR-Unterstützung für beide Systeme sinnvoll nutzen.”


    PS4 Pro: Kaufargument VR?
    Für die PS4 Pro spricht neben der ganz klar verbesserten Optik ein wichtiger Punkt: So günstig wie bei Sony tauchen Sie derzeit nirgendwo in die Virtual-Reality-Welt ein. Ein Oculus-Rift-Headset kostet fast genau so viel wie PS4 Pro und PlayStation VR zusammen, das Pendant HTC Vive ist noch einmal 100 Euro teurer. Und ohne einen leistungsstarken PC stellen weder Oculus Rift noch HTC Vive auch nur ein einziges Bild dar. Für einen solchen VR-Rechner müssen Sie allerdings auch noch einmal eine vierstellige Summe auf den Tisch legen – dafür können Sie sich jede Menge PS4-Spiele kaufen.



    Quelle: http://www.computerbild.de/artikel/c...-15275023.html
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